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    <title>Diary | Herma Auguste Wittstock</title>
    <link>http://www.hermaauguste.de/diary</link>
    <description>Diary of performance artist Herma Auguste Wittstock</description>
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      <url>http://www.hermaauguste.de/herma-256.png</url>
      <title>Diary | Herma Auguste Wittstock</title>
      <link>http://www.hermaauguste.de/diary</link>
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    <language>en</language>
    <item>
      <title>We have added Twitter integration</title>
      <description>&lt;p&gt;Now you can share any of Herma&#8217;s performances on Twitter &#8211; whether you love it or hate it ;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Watch out for the Tweet button next to the title of the work.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;And please follow &lt;a href="http://twitter.com/HermaAuguste"&gt;@HermaAuguste&lt;/a&gt; for updates.&lt;/p&gt;</description>
      <author>webmaster@hermaauguste.de (Webmaster)</author>
      <pubDate>Fri, 28 Oct 2011 21:20:00 +0200</pubDate>
      <link>http://www.hermaauguste.de/diary/post/twitter-integration</link>
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    </item>
    <item>
      <title>5 Tage Sommer im Februar</title>
      <description>&lt;p&gt;Vom 18. bis 22. Februar war ich in Sevilla. Als ich morgens in Berlin meine Wohnung verlassen hatte, um zum Flughafen zu gelangen, schneite es dicke wei&#223;e Flocken. Sie tanzten mir im Gesicht herum, das durch die K&#228;lte err&#246;tet wurde. Ich hatte meine Handschuhe vergessen, so dass meine Finger erst klamm, dann gefroren waren bis ich sie schlie&#223;lich nicht mehr sp&#252;rte. Es mussten wohl so um die Null Grad sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Traditionell hatte der Iberia-Flug Versp&#228;tung. Im Flugzeug &#252;berlegte ich was ich denn &#252;berhaupt &#252;ber Sevilla wusste, au&#223;er dass es eine Stadt im S&#252;den Spaniens ist. Sevilla ist bekannt f&#252;r seine Orangen und ich wusste, dass es Streit zwischen der Macarena Esperanza in Sevilla und der Macarena im St. Ana auf der anderen Seite des Flusses gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Sevilla angekommen waren es 24 Grad plus und mein Wintermantel war v&#246;llig &#252;berfl&#252;ssig. Die Sonne war warm genug, um im langarmigen T-Shirt rumzulaufen. Der Himmel war klar und tief blau.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als ich um eine Ecke bog sah ich ihn, einen wundersch&#246;nen Orangenbaum. Ich war so entz&#252;ckt, dass ich sofort ein Foto machte. Ich bemerkte aber gleich in der n&#228;chsten Stra&#223;e, dass dieses Foto &#252;berfl&#252;ssig war, denn eine breite Stra&#223;e mit vielen Orangenb&#228;umen am Rand kam mir jetzt vors Gesicht. &#220;berall wo ich hinschaute waren anmutige Orangenb&#228;ume. Die kleinen orangenen B&#228;llchen hoben sich so phantastisch vom blauen Himmel ab und die tiefgr&#252;nen Bl&#228;tter umrahmten dieses Bild in eine nahezu Perfektion. Dieses Jahr war die Orangenernte so ergiebig, dass viele Orangen einfach nicht gepfl&#252;ckt wurden und ich jetzt in den Genuss kam die B&#228;ume mit ihren reifen Fr&#252;chten betrachten zu k&#246;nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sevilla ist eine typische s&#252;deurop&#228;ische Stadt. Es ist warm, der Himmel klar, viele Palmen und Orangenb&#228;ume sind zu sehen. Menschen machen Siesta in den Stra&#223;encaf&#233;s. In den Bars h&#228;ngen dicke Schinken von der Decke. An jeder Ecke spielt ein anderer Musiker ein melancholisches Lied. Balkone sind mit vielen Blumen in vielen bemalten T&#246;pfen geschm&#252;ckt. In den Innenh&#246;fen der H&#228;user und in den Bistros sind Kacheln mit vielen bunten Ornamenten bemalt. An vielen H&#228;usern sind Madonnenstaturen auf Kacheln gemalt. Es gibt viele Kirchen, Kapellen und Basiliken. Viele Geb&#228;ude sind mit S&#228;ulen oder Giebeln verziert. Selbst Stein wirkt filigran, da die Verzierungen so pr&#228;zise ausgearbeitet wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Sevilla lebende Menschen lieben ihre Stadt. Wenn ich versuchte in einem Kauderwelsch zwischen englisch und spanisch mit ihnen zu kommunizieren waren sie gerne bereit mir Auskunft zu geben. Selbst wenn ich nichtmehr wusste wo ich mich befand, zeigten sie mir gerne den Weg, bzw begleiteten sie mich sogar soweit, bis ich wieder wusste wo ich war und das konnten manchmal recht lange Strecken sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#220;berall auf der Stra&#223;e wurde gefeiert. Viele Feste waren gleichzeitig in Sevilla. Au&#223;er unserem Performancefestival gab es noch ein weiters und nat&#252;rlich Karneval. So liefen viele Prinzessinnen, Toreros, Vampire, Tiere, Teufel etc durch die Stra&#223;en. Ich sah mehrere Prosessions&#252;bungen. Viele M&#228;nner tragen zusammen ein Eisengestell, das mit vielen schweren Steinen beladen ist. Die M&#228;nner gehen langsam und im gleichen Rhythmus, passend zur Trauermusik. Immer wenn die M&#228;nner das mit Steinen beladene Gestell anheben tr&#228;gt jeder von ihnen um die 100 kg. Oft machen die M&#228;nner Pause, um in einer Bar ein Bier (das scheint hier Nationalgetr&#228;nk zu sein) zu trinken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach ein paar Tagen gelangte ich an meinen Lieblingsort von Sevilla. Eigentlich ist es eine Fabrik in der M&#246;nche aus Orangen Marmelade herstellen. Der Ort befindet sich im zeitgen&#246;ssischen Kunstcenter. Viele kleine Kirchen und Basiliken befinden sich dort. Die D&#228;cher sind mit buntbemalten Fliesen verziert oder mit einfarbigen Fliesen, die wie Perlen auf den D&#228;chern wirken. Doch das f&#252;r mich sch&#246;nste an diesem Ort ist der Park. Es ist ein Orangenhain. Gro&#223;e Wiesenfl&#228;chen mit vielen Orangenb&#228;umen, Palmen und Zitronenb&#228;umen sind zu sehen. Die Zweige der Orangenb&#228;ume h&#228;ngen tief, so dass man problemlos Orangen pfl&#252;cken k&#246;nnte. Es gibt viele gebogene Wege und angelegte Beete. &lt;br /&gt;
Ein wunderbarer Ort, um sich zu sammeln, Energie zu laden, Sonne zu tanken und viele Ideen sprie&#223;en zu lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="/images/diary/orangenbaum.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <author>webmaster@hermaauguste.de (Herma Auguste)</author>
      <pubDate>Wed, 25 Feb 2009 11:18:00 +0100</pubDate>
      <link>http://www.hermaauguste.de/diary/post/fuenf-tage-sommer-februar</link>
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    </item>
    <item>
      <title>Badezimmer - Performance</title>
      <description>&lt;p&gt;Annika und ich waren als K&#252;nstlerduo &lt;span class="caps"&gt;AHA&lt;/span&gt; f&#252;r vier Tage im Badezimmer des Happenstudios. Wir machten dort eine vier-t&#228;gige Performance mit den selbstaufgestellten Regeln, dass wir das Bad unter keinen Umst&#228;nden verlassen d&#252;rften und wir spontan Arbeiten entstehen lassen mit dem Material was wir bei uns haben oder im Bad finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Webcam begleitet uns &#252;ber diese vier Tage. Wir bem&#252;hen uns so authentisch wie m&#246;glich zu sein und die Webcam auch bei privateren Gespr&#228;chen zu vergessen. Wir wollen, dass der Betrachter die Chance hat zu sehen wie wir denn tats&#228;chlich so arbeiten und wie in der K&#252;nstlergruppe &lt;span class="caps"&gt;AHA&lt;/span&gt; Arbeiten entstehen. Allerdings ist das nicht ganz so einfach, denn immer wenn wir etwas neues schaffen, m&#252;ssen wir die Kamera ja drehen oder umstellen, damit der Betrachter &#252;berhaupt Chancen hat unsere neuen Werke betrachten zu k&#246;nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ab und zu besucht uns der Eine oder Andere. Von den Besuchern werden wir auch immer wieder auf die Webcam angesprochen, was das Vergessen der Kamera zus&#228;tzlich erschwert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Hauptthema f&#252;r dieses Bad ist schnell gefunden. &lt;span class="caps"&gt;ROT&lt;/span&gt; ist es aus den verschiedensten Begr&#252;ndungen und Emotionen geworden. Mit dem Endergebnis unserer Arbeiten sind wir weitgehend zufrieden. Eine Mixtur aus den unterschiedlichsten Kunstrichtungen ist entstanden: Drei neue Performances, mehrere Installationen, einige Zeichnungen, wenige Skulpturen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als wir das Badezimmer verlassen, bleibt dieser Ort Ausstellungsraum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Annika und ich haben kein Problem damit vier Tage aufeinander zu glucken, jedoch war wohl die Sauerstoffzufuhr relativ knapp in diesem Raum, so dass einer von uns eigentlich fast immer Kopfschmerzen hatte. Wenn wir das Fenster &#246;ffneten war es so kalt, dass wir uns die Winterjacken anziehen oder ein Schlafsack umbinden mussten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erst als wir aus dem Badezimmer austraten bemerkten wir was wir drinnen alles nicht hatten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir entschieden uns spazieren zu gehen. Sich vier Tage nicht bewegen zu k&#246;nnen ist nicht zu untersch&#228;tzen. Wir genossen den vielen Sauerstoff aus der Luft und konnten gar nicht mehr stoppen einen Fu&#223; vor den anderen zu setzten. Wir waren &#252;berw&#228;ltigt von dem jetzt so weiten Blick den wir &amp;#8220;in Freiheit&amp;#8221; genossen.&lt;/p&gt;</description>
      <author>webmaster@hermaauguste.de (Herma Auguste)</author>
      <pubDate>Tue, 17 Feb 2009 17:22:00 +0100</pubDate>
      <link>http://www.hermaauguste.de/diary/post/badezimmer</link>
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    </item>
    <item>
      <title>AHA Live from Happenstudio</title>
      <description>&lt;p&gt;Herma Auguste Wittstock and Annika Sporleder, forming the duo &lt;span class="caps"&gt;AHA&lt;/span&gt;, live for three days in the &lt;a href="/catalogue/exhibition_details/badezimmer"&gt;bathroom of Happenstudio&lt;/a&gt; to develop new works of art.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;You can watch them via webcam until Saturday night (Central European Time).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(broadcast has ended)&lt;/p&gt;</description>
      <author>webmaster@hermaauguste.de (Webmaster)</author>
      <pubDate>Fri, 06 Feb 2009 08:23:00 +0100</pubDate>
      <link>http://www.hermaauguste.de/diary/post/aha-live-from-happenstudio</link>
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    </item>
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      <title>Annika im Web</title>
      <description>&lt;p&gt;Meine Freundin Annika Sporleder hat jetzt auch eine eigene Website: &lt;a href="http://www.sporleder-kunst.de/"&gt;http://www.sporleder-kunst.de/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Annika ist Malerin, man kann dort ihre &#214;lgem&#228;lde, Aquarelle und Zeichnungen sehen.&lt;/p&gt;</description>
      <author>webmaster@hermaauguste.de (Herma Auguste)</author>
      <pubDate>Sat, 30 Jun 2007 20:14:00 +0200</pubDate>
      <link>http://www.hermaauguste.de/diary/post/annika-im-web</link>
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    </item>
    <item>
      <title>Wo ist Stratmann?</title>
      <description>&lt;p&gt;Heute fand im K&#252;nstlerhaus Hannover der Stipendiatenempfang des Landes Niedersachsen 2006/2007 statt. Eingeladen hatte der zurzeit t&#228;tige nieders&#228;chsische Minister f&#252;r Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Einladung schrieb Stratmann, dass er &lt;em&gt;gemeinsam&lt;/em&gt; mit den Stipendiaten, also auch mit mir, &#252;ber Anregungen und Perspektiven der K&#252;nstlerf&#246;rderung in Niedersachsen diskutieren wolle, und dass er sich dar&#252;ber freue, die Stipendiaten &lt;em&gt;pers&#246;nlich&lt;/em&gt; kennen zu lernen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gelockt von der M&#246;glichkeit, neue Anregungen und Kritik einzubringen, &#8222;opferte&#8220; ich also meine kostbare Zeit diesem Empfang und gab zudem noch viel Geld aus, um nach Hannover zu gelangen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Empfang begann mit Gru&#223;worten von Lutz Stratmann, und wurde von Bernd Milla, dem Leiter der K&#252;nstlerh&#228;user Worpswede, fortgesetzt, der &#252;ber die F&#246;rderm&#246;glichkeiten und K&#252;nstlerst&#228;tten zur Bildenden Kunst in Niedersachsen berichtete. Es folgten bildende K&#252;nstler, die von ihren Erfahrungen mit der F&#246;rderung und &#252;ber ihre Kunst sprachen. Danach gab Axel Kahrs, der Leiter des K&#252;nstlerhofs Schreyahn, einen Einblick in die F&#246;rderungsm&#246;glichkeiten Niedersachsens f&#252;r Literatur und Musik. Und wieder berichteten K&#252;nstler, in diesem Fall Stipendiaten f&#252;r Musik und Literatur, &#252;ber ihre Erfahrungen und stellten ihre Werke vor. Lutz Stratmann sprach die Schlussworte, und nun sollte es zu dem Empfang (f&#252;r mich eigentlich wichtigsten Teil der Veranstaltung) &#252;bergehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch was verk&#252;ndete Herr Stratmann? Er lie&#223; sich entschuldigen, da er noch anderweitige Verpflichtungen habe. &lt;em&gt;Bitte???&lt;/em&gt; Wieso findet denn &#252;berhaupt ein &lt;em&gt;Empfang&lt;/em&gt; statt, wenn die uns eingeladen habende Person &#252;berhaupt nicht anwesend ist? Nat&#252;rlich ist es aus sentimentalen Gr&#252;nden sch&#246;n, wenn man ehemalige Mitstipendiaten oder alte Freunde auf so einer Veranstaltung wieder trifft, doch deswegen w&#252;rde ich nicht soviel Geld ausgeben und w&#252;rde meine Zeit durchaus lieber der Kunst widmen. Ich m&#246;chte nicht zu einem &#8222;Menschenf&#252;ller&#8220; missbraucht werden, doch als solcher f&#252;hlte ich mich. So nach dem Motto: Hauptsache viele K&#252;nstler besuchen den Stipendiatenempfang, damit es so aussieht, als w&#228;re diese Veranstaltung wichtig. Dazu hat jeder Stipendiat nat&#252;rlich noch gl&#252;cklich und dankbar zu sein, da er ja gef&#246;rdert wurde, und sollte lieber nicht auf die Idee kommen, irgendetwas in Frage zu stellen oder noch schlimmer, hinter die Kulissen zu schauen. Und nicht nur mir ging es so, was ich nach einigen Gespr&#228;chen mit anderen Stipendiaten herausfand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch einige meiner Kollegen, die auch nur gekommen waren, um neue Anregungen auszusprechen und das pers&#246;nliche Gespr&#228;ch mit Stratmann suchten, f&#252;hlten sich auf gut deutsch verarscht, als klar wurde, dass es doch keine Gelegenheit mehr geben w&#252;rde, mit Stratmann pers&#246;nlich zu sprechen. Aber vielleicht machte Herr Stratmann auch nur einen R&#252;ckzieher, da er schon bef&#252;rchtete, dass so ein Stipendiat unbequeme Verbesserungsvorschl&#228;ge haben k&#246;nnte, und dass diese wom&#246;glich auch noch so fundiert formuliert werden k&#246;nnten, dass keine wirklichen Gegenargumente mehr m&#246;glich w&#228;ren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die ganze Veranstaltung zielte jedenfalls darauf ab, dass ja die nieders&#228;chsische Kunstf&#246;rderungspolitik so gro&#223;artig sei, denn Niedersachsen hat bundesweit die meisten F&#246;rderungsst&#228;tten, und jeder musste ja jeden hoch loben &#8230; und ruhte sich darauf aus. Und niemand der &#8222;Offiziellen&#8220; bemerkte, wie unzufrieden doch viele der geladenen K&#252;nstler waren. Wie auch, sie sahen ja nur, dass so viele K&#252;nstler erschienen waren. Was ja auch klar war, bei diesem Lockbrief, auf den ich ja auch reinfiel. Wichtig schien nur die &#228;u&#223;ere Erscheinung zu sein, ein paar nette Fotos, zwei teure Blumengestecke und H&#228;ppchen und Trinken f&#252;r den Empfang. All dieses Geld sollte vielleicht lieber in die Kunstf&#246;rderung und nicht in unwichtigen Schnickschnack flie&#223;en.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch die Abwesenheit Stratmanns war diese Veranstaltung sinnlos, denn als Stipendiat erkundigt man sich doch, was f&#252;r Kunst die Mitstipendiaten so machen, und einen Kunstaustausch gibt es logischerweise im Stipendium, was f&#252;r mich eine der wichtigsten Erfahrungen im Stipendium war. Auch sonst war das Stipendium in Worpswede eine gro&#223;e Bereicherung. Und welche Erfahrungen man in den einzelnen Kunstst&#228;tten so macht, wei&#223; man auch schon aus eigener Erfahrung und durch den Austausch mit den anderen K&#252;nstlern. Wozu also das ganze Brimborium, wenn es dann doch keine Diskussionsm&#246;glichkeit mehr gibt?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ohne das versprochene pers&#246;nliche Gespr&#228;ch, dem eigentlichen Empfang also, ist so eine Veranstaltung f&#252;r Exstipendiaten ohne Bedeutung, und sollte somit nur &lt;em&gt;mit&lt;/em&gt; dem nieders&#228;chsischen Minister f&#252;r Wissenschaft und Kultur wiederholt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gut allerdings k&#246;nnte so eine Veranstaltung f&#252;r K&#252;nstler sein, die sich &#252;ber die F&#246;rderm&#246;glichkeiten und Kunstst&#228;tten erkundigen m&#246;chten und eben noch kein Stipendium haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fazit des Stipendienempfangs: sch&#246;ne Idee, die aber ohne Stratmanns Anwesenheit sinnlos bleibt. Trotzdem war es sch&#246;n, alte Bekannte und Freunde mal wieder zu treffen.&lt;/p&gt;</description>
      <author>webmaster@hermaauguste.de (Herma Auguste)</author>
      <pubDate>Tue, 22 May 2007 22:13:00 +0200</pubDate>
      <link>http://www.hermaauguste.de/diary/post/wo-ist-stratmann</link>
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    </item>
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      <title>Tanzworkshop mit Michael Laub und Astrid Endruweit</title>
      <description>&lt;p&gt;Leider, leider ist der Workshop heute zu Ende. Das ist traurig, aber so ist das nun mal. Astrid hat am Morgen immer die ersten zwei Stunden ein Warm Up, Bewegungs- und Entspannungs&#252;bungen gemacht. Nach so vielen Jahren ohne Tanzen gierte mein K&#246;rper f&#246;rmlich nach Tanzbewegungen. Ich war so unbeschreiblich gl&#252;cklich, mein K&#246;rper f&#252;hlte sich ganz leicht und geschmeidig an. Ich bzw mein K&#246;rper braucht diese Bewegung zur Musik bzw die Konzentration des K&#246;rpers mit Bewegung bis zur Trance.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am letzten Tag bot Astrid uns ein Sahnebonbon. Sie machte mit uns japanische Atem&#252;bungen. Nachdem wir diese Atmung beherrschten machte der K&#246;rper mit uns was er wollte. Wir hatten keine Kontrolle dar&#252;ber, ob der K&#246;rper zitterte oder aufstand oder einfach den Arm hob etc. Es war sehr interessant zu sehen was mein K&#246;rper mit mir macht. Ich blieb zun&#228;chst auf dem Boden und wippte hin und her, sp&#228;ter richtete sich der K&#246;rper in Spannung auf und fiel wieder zusammen. Immer wieder wiederholte mein K&#246;rper diese Bewegung. Ich f&#252;hlte mich den halben Tag wie auf Drogen gesetzt, bekam einen Lachflash und f&#252;hlte mich einfach frei. Ich werde diese japanische &#220;bung auf jeden Fall wieder ausprobieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch mit Michael hat es Spa&#223; gemacht. Er erarbeitete mit uns eine kleine Portraitsequenz. Ich habe meine Prinzessinnentr&#228;umereien mit einbringen d&#252;rfen. Es war sehr wohltuend auf eine ganz andere, abstraktere Weise &#252;ber mich nachzudenken. Au&#223;erdem ist es jedesmal eine Bereicherung mit Michael zusammen zu arbeiten.&lt;/p&gt;</description>
      <author>webmaster@hermaauguste.de (Herma Auguste)</author>
      <pubDate>Sat, 26 Aug 2006 18:33:00 +0200</pubDate>
      <link>http://www.hermaauguste.de/diary/post/tanzworkshop-mit-michael-laub-und-astrid-endruweit</link>
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    </item>
    <item>
      <title>Performanceduell: Anja Ibsch gegen Dariusz Kostyra</title>
      <description>&lt;p&gt;Gestern schaute ich mir das Performanceduell von Anja und Dariusz an. Das Duell wurde so aufgebaut, dass jeder Performer zehn Gegenst&#228;nde, die er/sie vorher nicht gesehen hatte, bekam und damit spontan performen musste. Beide Performer hatten unterschiedliche Gegenst&#228;nde, performten aber simultan. Nach jeder Performance wurden Punkte verteilt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dariusz gewann knapp vor Anja. Beide haben sich wirklich sch&#246;ne, lustige und interessante Sachen einfallen lassen. Gewonnen haben aber eindeutig die lustigen und &#252;berraschenden Handlungen der Performer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich finde so ein Duell sollte jeder Performer mal machen, vielleicht sogar mehrmals mit unterschiedlichen Performern. Wenn man normalerweise zu zweit performt ist so ein Duell bestimmt eine spannende Sache.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Herzlichen Gl&#252;ckwunsch Dariusz und Gl&#252;ckwunsch demjenigen, der sich ein Performanceduell ausgedacht hat. Sehr sehr sch&#246;ne, interessante, lustige und Neue-Ideen-Bekommende Idee.&lt;/p&gt;</description>
      <author>webmaster@hermaauguste.de (Herma Auguste)</author>
      <pubDate>Tue, 11 Jul 2006 17:14:00 +0200</pubDate>
      <link>http://www.hermaauguste.de/diary/post/anja-ibsch-vs-dariusz-kostyra</link>
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    </item>
    <item>
      <title>Bye Bye Germany</title>
      <description>&lt;p&gt;When I was in Dublin I went to a pub to watch the quarter final of the worldcup, Germany against Argentine.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;I forgot that the time in Dublin is one hour earlier than in Germany. So they had played 60 minutes before I started to watch the game. And the result was one goal for Argentine, no goal for Germany. Oh my God, it looked not good. I drank a Guinness and a second one. Wow, the Germans counterpoised the goal, one to one was the result. I was so happy that some tears came out of my eyes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The extra time was without any goal, but exciting. The penalty started: oh, oh I wished Germany would win. I could not really watch, but I did. And then I cried, I cried strong and intensive, I cried for luckiness. The Germans win. Never in my life I was so deep inside any soccer game before.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Yesterday I was in the middle of Berlin, at the Brandenburg gate. One million people watched the soccer game, the semi final, Germany against Italy, there. Unbelievable! Everybody was in a good mood and celebrated the day &#8230;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;It was a nice picture with all the German flags and tricots etc. People laughed on the streets, they danced and were in a relaxed and happy mood. Everything was nice.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;But then in the last 3 minutes: The goal for Italy. Silence around, some people fell to the street and cried. It was sad, strange and really a pity. Then the 2:0 for Italy, people leave. Nobody said anything, no party anymore, nobody was in a good mood.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;It was really really a pity, I wished to hear and see one goal for the Germans. The feeling to hear and see one million people being totally happy must be a fantastic situation and picture and feeling.&lt;/p&gt;</description>
      <author>webmaster@hermaauguste.de (Herma Auguste)</author>
      <pubDate>Wed, 05 Jul 2006 09:12:00 +0200</pubDate>
      <link>http://www.hermaauguste.de/diary/post/bye-bye-germany</link>
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    </item>
    <item>
      <title>&#8220;Go Back To Germany!&#8221;</title>
      <description>&lt;p&gt;When I was waiting for the right time to catch the bus, I was so tired that I drank the whole coke to stay awake. Really no chance, I was sooooo tired.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Then I went out of the apartment to catch the bus. I went to Eason and straight on to the bus &#8230; the bus driver said to me, that I was in a totally wrong direction for the airport bus. He explained I have to go over the O&#8217;Connell bridge and on the left side is the bus station. I don&#8217;t know but I believed him. I took the bus there and this bus driver said yes we are going to the airport &#8230;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The bus was filled with a mess of people, unbelievable. I stand in the middle with my baggage. Next to me stands an older man from Ireland and seemed to be drunk. On the other side stands a young man not from Ireland. He had a Spanish or French accent in his English and looked Arabic.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The Irish drunk man was strange. He asked me something, but I did not understand him. I asked him if the bus is going to the airport and he said no! Total panic inside me. What do I have to do now??? I asked another person at the bus and he said yes and another person said yes, too. Since this second I hate the drunk man, maybe it was a joke for him, for me it was horror. This man spoke again with me, I did not answer at all. He said that he knew I&#8217;m from Germany and that he wished I was never here in Ireland, poor country, that they let Germans in, why do I not go back to Germany. He shouted to me: &#8220;Go back to Germany!&#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Inside myself I thought: &#8220;What do you want, I&#8217;m going back to Germany in this second and I&#8217;m afraid of not catching the flight. But I don&#8217;t go because of you, I go because I have some other dates at home. I like Dublin and Ireland, if you say something or not I like it at all!&#8221; But I didn&#8217;t say anything.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;After a while I did not hear him, I was sad and shy, did not know what to say, was so tired and felt uncomfortable &#8230;&lt;br /&gt;
As soon as a seat was free I sat down there &#8230;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Now the drunk man stands next to the young Arabic-looking man. A new discussion starts, the drunk man said bad things to the young man, too. But the young man answered in an intelligent way. He recognized which problems the drunk man had and spoke with him about it. First it worked very well, but after a while the discussion turned more and more into an argument. Other people at the bus are getting in this fighting discussion &#8230;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;And I wait and wait for the bus to reach the airport. We were driving more than an half hour and we are still not at the airport &#8230;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;People at the bus are shouting at each other. The drunk person hit the young man in his face &#8230; the bus stopped &#8230; nothing happened for a while.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oh shit were is the fucking airport? I have only one hour and ten minutes to check in and along the street I cannot see an airport at all &#8230;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The drunk person had to leave the bus &#8230; all people in the bus were happy about this. After two more stops only a few people were on the bus. One person asked me were I am from and I answered Berlin &#8230; Silence for a while &#8230; then the people in the bus remembered the situation at the beginning. Silence, nobody knew what to say. Then they said that they love to see a German, that they love the mentality and the soccer from the Germans and that they wish that the Germans win the word cup, then they started to sing the German national anthem &#8230;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Strange! Airport! I&#8217;m there &#8230;&lt;/p&gt;</description>
      <author>webmaster@hermaauguste.de (Herma Auguste)</author>
      <pubDate>Sun, 02 Jul 2006 11:14:00 +0200</pubDate>
      <link>http://www.hermaauguste.de/diary/post/go-back-to-germany</link>
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